Umsetzung der Theorie in der Übungsfirma

Eine Übungsfirma ist ein Modell eines Unternehmens, welches erlaubt, Abläufe in einem realen Wirtschaftsbetrieb mit unterschiedlichem Komplexitätsgrad nachzubilden und so für den Lernprozess transparent zu machen.

In der Übungsfirma fallen alle der Praxis entsprechenden branchenüblichen Geschäftsfälle von der Beschaffung über die Leistungserstellung bis zum Absatz an. Die damit verbundenen kaufmännisch-verwaltenden Arbeiten sind unter Berücksichtigung der kaufmännischen Usancen und der rechtlichen Voraussetzungen von den Schülern durchzuführen. Allerdings sind Waren und Dienstleistungen sowie das für die Zahlungen erforderliche Geld nicht real vorhanden. In der ÜFA lernt man buchen, Anbote einholen, Rechnungen ausstellen, Löhne berechnen und vieles mehr. Man ist nicht allein, sondern arbeitet im Team. So wird man optimal auf die Praxis vorbereitet.

Jede Übungsfirma ist, der Praxis entsprechend, in Abteilungen gegliedert. Die Schüler durchlaufen die verschiedenen Abteilungen und leisten hier die spezifischen Arbeiten. Die Übungsfirma ist somit ein wichtiger Bestandteil der kaufmännischen Ausbildung, in dem die Schüler bereits erworbenes Theoriewissen durch "learning by doing" oder simuliertes "training on the job" praktisch erproben.

In unserer Schule gibt es 3 Übungsfirmen: